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Carte topographique Cronheim
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Cronheim
1383 verkaufte Hans von Cronheim seine Güter zu Streitdorf/Streudorf, Mörsach und Höhenberg an das Stift Herrieden; zwei Jahre später bestätigte der Eichstätter Bischof Friedrich IV. Graf von Oettingen dem Stift diesen Besitz. 1399 verbürgte sich Hans von Cronheim, zusammen mit Ritter Erhard von Markhüngen(?), Konrad und Craft von Lentersheim (Gefolgsmann des Nürnberger Burggrafen Friedrich VI.) und einem „Wüzichen von Mittlburg“ (Middelburg (Röckingen), für den Kaufvertrag des Klosters Herrieden über die Vogtei Crailsheim. Die konfliktreiche Zeit und das Aufkommen von Feuerwaffen in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts veranlassten Hans von Cronheim, den Rossmeissl mit dem 1375 urkundlich in Erscheinung getretenen Hanns Ammon von Lephenburg gleichsetzt, einen wehrhafteren Gebäudekomplex zu schaffen. Zu diesem Zweck erweiterte er die Ringmauerern des bereits befestigten Allodiums, das von nun an als Vorburg gegen Osten diente. Die alte Burg diente inzwischen überwiegend als Pfarrhaus, das an das Bistum Eichstätt vermietet wurde. Die dazugehörende Zehntscheuer wurde wohl im Zusammenhang mit dem Ausbau der Vorburg errichtet. Diese wurde sowohl vom Ortsadel als auch von der Kirche genutzt. Der Wohnturm wurde mehrfach um- und ausgebaut und eigentlicher Sitz der Ortsherrschaft. Die vergrößerte Anlage wurde 1397 auf ihre Wehrfähigkeit geprüft. Bei einem Konflikt mit seinen Verwandten Heinrich und Hartung von Wiesenthau wurde die mit Korn gefüllte Zehntscheuer niedergebrannt. Der Wohnturm des Schlosses und das Herrenhaus des befestigten Allodiums scheinen zunächst verschont geblieben zu sein. Wie es scheint gelang es dem Wiesenthauer sich auch das Schloss Cronheim anzueignen, was aus einer Urfehde aus dem Jahr 1403 hervorgeht. Das Raubrittertum der Wiesenthauer blieb nicht ohne Folgen. 1403 zog der Nürnberger Burggraf Johann III. gegen ihn aus und brannte das Schloss Cronheim nieder. Warum Hans von Cronheim seine Burg an Heinrich von Wiesenthau verlor, ist nicht bekannt. 1408 saß er jedoch wieder auf Cronheim, vermutlich zunächst im Herrenhaus des Allodiums, bis der Wohnturm wieder im bescheidenen Maß aufgebaut worden war. Zu dieser Zeit ist auch eine vom Bistum betriebene Ziegelei in Cronheim erwähnt.
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À propos de cette carte
Nom : Carte topographique Cronheim, altitude, relief.
Altitude moyenne : 469 m
Altitude minimum : 422 m
Altitude maximum : 509 m
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